Burundi - Brief an die Regierung

Burundi, August 2008

 

Der Feldzug gegen die Malaria

Artemisia annua anamed International!

 

Anamed (Aktion Natürliche Medizin in den Tropen e.V., www.anamed.net) baut seit 1996 weltweit diese eine tropentaugliche Züchtung (Hybrid) von Artemisia annua für humanitäre Zwecke in Malariagebieten an, Abkürzung A-3

Im Rohstoff der Heilpflanze A-3, auch als Wunderpflanze bekannt, sind noch 60 Zusatzwirkstoffe! Diese wirken synergetisch und verhindern so eine Resistenz. Mit dieser natürlichen Heilpflanzen-Medizin ist dem afrikanischen Land Burundi die große Chance der Hilfe zur Selbsthilfe und Unabhängigkeit gegeben.

Als Seniorexpertin hielt ich mich in den Jahren von 1986 bis 2004 für verschiedene Projekte in Burundi auf und wusste von der Problematik der Malariakrankheit. 2004 erfuhr ich von der Heilpflanze A-3, die im Kongo und in weiteren 75 Ländern weltweit Tausenden von Patienten das Leben retten konnte. Ich dachte an Burundi, die vielen Kinder und Erwachsenen die jährlich an dieser Krankheit sterben. Dr. Hans-Martin Hirt bot mir Seminare an, ich flog mit ihm im Februar 2005 nach Malawi, um alle Praktiken für Afrika zu erlernen.

Seit November 2005 sähen, pflanzen, ernten und trocknen wir den Tee aus dieser Heilpflanze - im Garten des Behinderten und Waisen Zentrums Zachäus-Haus in Gitenga / Burundi mit ca. 150 Personen, mit guten Wachstumserfolg. Gleichzeitig gibt es gutes Wachstum in Rumonge, Mutumba und Ryarusera.

Die Heilerfolge bei einer auftretenden Malaria bei unseren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sind so groß, dass wir nicht nur von einem Gesundheitserfolg, sondern auch von einem Wirtschaftserfolg sprechen können. Bei korrekter Dosierung des Rohstoffes der Teepflanze beträgt der Schul oder Arbeitsausfall nur noch ca. 2 Tage. Insgesamt muss allerdings die Einnahme-Dosierung wenigstens 7 Tage eingehalten werden. Der Direktor der Huilerie de Palme du Burundi, Ingo Burrow in Rumonge mit seinem ca. 100 Mann -Betrieb kann die gleichen Gesundheits- wie Wirtschafts-Erfolge aufweisen wie wir in Gitega. Zum Beispiel konnten die Gesundheitsausgaben in Rumonge, wie übrigens auch bei uns, dank Artemisia annua um 42% gesenkt werden. Es wurden also fast 1.700.000 F.Bu eingespart. Und besonders wichtig, der Tee hat keine Nebenwirkungen.

Den Menschen in abgelegenen Gegenden des Landes ist die Gelegenheit gegeben, ihre Heilpflanze selbst im Garten anzupflanzen. Dazu bedarf es noch viel Aufklärungsarbeit, die schon in den höheren Schulklassen erfolgen könnte und sollte, unter dem Thema „Natürliche Medizin“ In Rumonge wie in Gitega gibt es Pflanzen für Interessierte. Der nächste Schritt ist ein Labor für die Kontrolle und Bewertung der Inhaltstoffe des Rohstoffes A-3.

Hannelore Klabes, Gitega, „Zachäus Haus“

Bericht an das Gesundheitsministerium in Bujumbura / Burundi.

Das Bild oben zeigt zwei Behinderte, die pulverisierte Blätter von Artemisia annua anamed in Kapseln füllen.

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